Einschraubmaschinen für Solarparks — Fundamentierung von PV-Anlagen ohne Beton

Glentor stellt mobile Eindrehmaschinen für die Installation von Erdschrauben für Solarmodule her. Die Maschinen bewältigen 30 und mehr Schrauben pro Stunde, arbeiten an Hängen sowie in schwierigem Gelände und erfordern keine Aushubarbeiten oder Beton – die Fundamentierung eines PV-Parks dauert Tage, nicht Wochen.

Warum Erdschrauben für Solarparks?

Das Fundament auf Betonfundamenten war bei Solarparks in der Ära Standard, als EPC-Anbieter keine Alternative hatten. Heute haben sie eine. Erdschrauben bringen drei wesentliche Vorteile für PV-Projekte:

Geschwindigkeit. Die Eindrehmaschine installiert 30 oder mehr Schrauben pro Stunde. Betonfundamente erfordern Aushub, Schalung, Betonage und 7–28 Tage Aushärtung – für ein 1-MWp-Feld kann dies einen Unterschied von 5–10 Arbeitstagen im Vergleich zu mehreren Wochen mit Beton bedeuten.

Geländeflexibilität. Erdfeuerschrauben werden an Hängen, in unebenem Gelände und in Böden mit unterschiedlichem Profil installiert. Beton am Hang oder auf unebenem Gelände erfordert kostspielige Ausgleichsarbeiten. Die Glentor-Maschine arbeitet mit einer Lafettenneigung von ±15–18°.

Reversibilität. Nach Ablauf der Lebensdauer des Parks (typischerweise 25–30 Jahre) können die Erdschrauben hydraulisch herausgedreht und das Grundstück ohne Bauschutt in den Ursprungszustand zurückversetzt werden. Das ist entscheidend für Pachtland oder Flächen mit zeitlich begrenzter Genehmigung.

Vorteile gegenüber Betonfundamenten — eine Übersicht

KriteriumErdankerschraubenBetonfundamente
Punktmontage5–15 Minuten2–4 Stunden (Aushub + Schalung + Betonieren)
Tragkraft abSofort nach dem BohrenNach 7 bis 28 Tagen Aushärtung
Technik1 Maschine + 1–2 BedienerBagger + Betonmischer + 3–5 Arbeiter
Arbeit am Hang✅ Ohne Einschränkung❌ Nivellierung erforderlich
Projektträgerabbau✅ 100 % umkehrbar❌ Bauschutt, Abbruchabfälle
CO₂-Fußabdruck pro Punkt~137 kg~720 kg
Abfall vor OrtKeiner2–5 m³ pro Tag

Detaillierter Technologievergleich: Erdankerschrauben vs. Fundamente aus Beton

Wie die Gründung eines Solarparks abläuft – Schritt für Schritt

  1. Geotechnische Untersuchung und Planung Vor der Installation wird eine Bodenuntersuchung durchgeführt (CPT-Sonden oder Bohrungen). Auf der Grundlage der geotechnischen Daten werden der Durchmesser der Erdspindel, die Tiefe und die Art der Spirale festgelegt. Für Standard-Photovoltaikanlagen in der Tschechischen Republik reicht in der Regel eine Untersuchung im Umfang von GK1–GK2 gemäß Eurocode 7 aus.
  2. Transport der Maschine zum Einsatzort Der Glentor C65 wird auf einem Standard-Pritschenwagen oder -Anhänger transportiert. Das Gewicht von 3.050–3.250 kg (je nach Konfiguration) ermöglicht den Transport ohne Überbreiten- oder Schwertransportgenehmigung. Vor Ort ist die Maschine innerhalb von 30 Minuten betriebsbereit.
  3. Anpeilen und Bohren Die Schraubfundamente werden gemäß den GPS-Koordinaten aus der Projektplanung installiert. Die Maschine zeichnet den Verlauf des Drehmoments an jedem Punkt über eine Telematikeinheit auf — das Protokoll dient als Nachweis für die Erreichung der geotechnischen Tragfähigkeit.
  4. Prüfung der Vertikalität und Tragfähigkeit Nach dem Einbohren wird die Vertikalität des Bohrstrangs überprüft (zulässige Abweichung gemäß Projekt) und das aufgezeichnete Drehmoment bestätigt das Erreichen der erforderlichen Tiefe in der tragenden Schicht.
  5. Übergabe und Montage der Konstruktion Nach der Installation der Schraubfundamente folgt die Montage der Stahlkonstruktion und der Paneele. Die Schrauben sind sofort voll belastbar — kein Warten.

Empfohlene Glentor-Maschinen für Solarparks

Glentor C65 — die erste Wahl für große Photovoltaikanlagen

Der C65 ist die größte und leistungsstärkste Maschine der Glentor-Baureihe. Er wurde speziell für Großprojekte entwickelt, bei denen Produktivität und die Fähigkeit, in schwierigem Gelände zu arbeiten, entscheidend sind.

ParameterWert
Drehmoment6.500 Nm / 20 U/min
Max. Länge des Schraubpfahls / Pfahls3,5 / 4,3 m
Gewicht3.050–3.250 kg
Hydraulikhammer MTB36900 J / bis zu 900 bpm
Rohrerhöhung±15° / 8°
MotorHatz 3H50TICD, 43,7 kW

Der C65 verfügt über die optionale Ausstattung mit dem Hydraulikhammer MTB36, der unter günstigen Bedingungen ein effizientes Einbringen ermöglicht – dort, wo das Einrammen nicht ausreicht (steinige Untergründe, befestigte Schichten), kommt das Einbohren oder gegebenenfalls das DTH-Vorbohren zum Einsatz. Das seitliche Einbringen erleichtert die Arbeit in Plattenreihen und unter beengten Platzverhältnissen.

Für wen: EPC-Anbieter von PV-Anlagen ab 1 MWp, Projekte in anspruchsvollem Gelände, Standorte mit unregelmäßigem Bodenprofil.

Glentor B80 — Alternative zu den Standardbedingungen

Der B80 bietet ein höheres Drehmoment (8.000 Nm) bei geringerem Gewicht (2.480 kg) und eignet sich für kleinere Photovoltaik-Projekte auf Dachflächen, bei denen der Einsatz eines Hammers nicht möglich ist.

ParameterWert
Drehmoment8.000 Nm / 20 U/min
Max. Schraubenlänge2,5 m
Gewicht2 480 kg
Rohrerhöhung±18° / 8°
MotorHatz 3H50TICD, 43,7 kW

Für wen: Photovoltaik-Projekte mit einer Leistung von 0,5–10 MWp, bei denen ein geringes Transportgewicht im Vordergrund steht.

Produktivität in Zahlen

Ein Schlüsselparameter für die EPC-Kalkulation ist die Anzahl der Schrauben pro Schicht. Glentor C65 und B80 erreichen unter Standardbedingungen:

  • 30+ Schrauben pro Stunde in weicherem Boden (Lehm, Sand)
  • 15–25 Schrauben pro Stunde in härterem Boden (Lehm, kiesiger Schotter mit Steinen)
  • 8–15 Schrauben pro Stunde im anspruchsvollen Gelände (Fels, Schüttgut)

Für eine 1-MWp-PV-Anlage (typischerweise 400–600 Schrauben) bedeutet dies 2–4 Werktage Bearbeitungszeit mit einer Maschine und zwei Bedienern. Mit Beton hätte dasselbe Projekt 3–6 Wochen gedauert.

Gelände und Bodenverhältnisse

Glentor Maschinen sind für reale Bedingungen an tschechischen, europäischen und anderen Standorten konzipiert:

Standardgelände (C65, B80):

  • Lehm und lehmige Sandböden
  • Kies und Sand
  • Hangneigung bis ±15–18°
  • Leicht wasserführende Schichten

Anspruchsvolles Gelände:

  • Steinige und felsige Lagen
  • Befestigte Schichten (Tondichtung, verdichteter Kies)
  • Standorte mit unregelmäßigem Bodenprofil

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Grundstück geeignet ist, empfehlen wir das Testeindrehen der ersten 5–10 Schraubfundamente mit Auswertung des Drehmomentprotokolls. Dieses Verfahren ist ein standardmäßiger Bestandteil der Vorbereitung von PV-Projekten und wird von Glentor durch maschinelle Telemetriedaten unterstützt.

Regulierung und Normen

Die Errichtung von Fundamenten mittels Erdschrauben für Photovoltaikanlagen in der Tschechischen Republik unterliegt ČSN EN 1997 (Eurocode 7) — Geotechnische Entwürfe. Erdschrauben werden als Pfahlgründungen klassifiziert (EN 14199) und von den Baubehörden in der Tschechischen Republik standardmäßig anerkannt.

Die Dokumentation für die Baugenehmigung umfasst normalerweise:

  • Baugrunderkundung
  • Statische Berechnung von einem autorisierten Geotechniker
  • Maschinentelematicdaten (Drehmoment × Tiefe an jedem Punkt)

Detaillierter Leitfaden zu Normen: Eurocode 7 und Schraubfundamente

Referenz

Glentor Maschinen sind seit 2022 bei PV-Projekten in Tschechien und im Ausland im Einsatz. Eine Referenzliste stellen wir auf Anfrage zur Verfügung — kontaktieren Sie uns oder vereinbaren Sie eine Demo an Ihrem Standort.

Häufig gestellte Fragen

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Glentor C65 — Technische DatenGlentor B80 — Technische Daten → So wählen Sie die passende Einschraubmaschine für Ihr Projekt